GALERIE SOMMER

Ohne Titel
1979
Grafit auf Papier
29,5 x 21 cm
© Galerie Sommer
Selbstverstümmelung
1965
Vintage Fotografie
28,5 x 22,5 cm
© Khasaq (Siegfried Klein)
Ohne Titel (Informel)
1960
Grafit auf Papier
130 x 80 cm
© Galerie Sommer
Der Befehlsverweigerer
1988
Mischtechnik auf Papier
68 x 48 cm
© Galerie Sommer
Günter Brus wurde 1938 in Ardning geboren und gilt als Mitbegründer des Wiener Aktionismus. Als Absolvent der Grazer Kunstgewerbe Schule, realisiert Brus 1964 mit „Ana“ seine erste Aktion, bei der der menschliche Körper als künstlerisches Material eingesetzt wird. Damit erfolgt der Übergang vom Informel zu den sogenannten „Selbstbemalungen“. Am 5. Juli 1965 findet sein aufsehenerregender „Wiener Spaziergang“ statt. 1966 nimmt er am „Destruction in Art Symposium“ in London teil. Nachdem Brus wegen der Aktion „Kunst und Revolution“ 1968 zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt wird, flieht er 1969 nach Berlin. Seine letzte und radikalste Aktion „Zerreissprobe“ findet 1970 in München statt. Danach folgt die Rückkehr zur Zeichnung und seinem lyrischen Werk. Günter Brus ist am 10.02.2024 im Alter von 85 Jahren in Graz gestorben.
Die von Gerhard Sommer geführte Galerie ist seit 1989 in Graz beheimatet. Schwerpunkt der Galerie sind österreichische Künstlerinnen und Künstler, die die Kunst nach 1945 richtungsweisend geprägt haben. Dazu zählen aus der Gruppe der Wiener Aktionisten Günter Brus, Hermann Nitsch, Otto Muehl und Rudolf Schwarzkogler, die durch ihre radikale Gleichsetzung von Kunst und Leben internationale Anerkennung und Nachahmung fanden. Weiters widmet sich die Galerie Vertreterinnen und Vertreter der zeitgenössischen Kunst.
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+43 664 3077179
Gerhard Sommer
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Günter Brus wurde 1938 in Ardning geboren und gilt als Mitbegründer des Wiener Aktionismus. Als Absolvent der Grazer Kunstgewerbe Schule, realisiert Brus 1964 mit „Ana“ seine erste Aktion, bei der der menschliche Körper als künstlerisches Material eingesetzt wird. Damit erfolgt der Übergang vom Informel zu den sogenannten „Selbstbemalungen“. Am 5. Juli 1965 findet sein aufsehenerregender „Wiener Spaziergang“ statt. 1966 nimmt er am „Destruction in Art Symposium“ in London teil. Nachdem Brus wegen der Aktion „Kunst und Revolution“ 1968 zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt wird, flieht er 1969 nach Berlin. Seine letzte und radikalste Aktion „Zerreissprobe“ findet 1970 in München statt. Danach folgt die Rückkehr zur Zeichnung und seinem lyrischen Werk. Günter Brus ist am 10.02.2024 im Alter von 85 Jahren in Graz gestorben.
Die von Gerhard Sommer geführte Galerie ist seit 1989 in Graz beheimatet. Schwerpunkt der Galerie sind österreichische Künstlerinnen und Künstler, die die Kunst nach 1945 richtungsweisend geprägt haben. Dazu zählen aus der Gruppe der Wiener Aktionisten Günter Brus, Hermann Nitsch, Otto Muehl und Rudolf Schwarzkogler, die durch ihre radikale Gleichsetzung von Kunst und Leben internationale Anerkennung und Nachahmung fanden. Weiters widmet sich die Galerie Vertreterinnen und Vertreter der zeitgenössischen Kunst.