W&K – Wienerroither & Kohlbacher

W&K – Wienerroither & Kohlbacher
Motivo Vegetal
1972
Acryl auf Leinwand
116 x 89 cm
© W&K - Wienerroither & Kohlbacher
W&K – Wienerroither & Kohlbacher
Cavallini
1951
Öl auf Leinwand
27,3 x 46 cm
© W&K - Wienerroither & Kohlbacher
W&K – Wienerroither & Kohlbacher
Paysage rocheux
1978
Öl auf Leinwand
33 x 41 cm
© W&K - Wienerroither & Kohlbacher
W&K – Wienerroither & Kohlbacher
Paysage italien
1972
Acryl auf Leinwand
81 x 116 cm
© W&K - Wienerroither & Kohlbacher
W&K – Wienerroither & Kohlbacher
Interno di Cattedrale
1985
Öl auf Leinwand
81 x 60 cm
© W&K - Wienerroither & Kohlbacher
W&K – Wienerroither & Kohlbacher
Cavallo
1951
Aquarell und Gouache auf Papier
35 x 50 cm
© W&K - Wienerroither & Kohlbacher
Die Präsentation der Arbeiten von Zoran Music umfasst in ausgewählten Werken, das breite Spektrum seines Schaffens. Im Sinne der Spätimpressionisten ausgebildet, setzt seine Deportation 1944 ins KZ Dachau eine markante Zäsur in seinem Schaffen. Nach seiner Befreiung und anschließenden Rückkehr nach Venedig beginnt 1945 sein Malerdasein quasi von Neuem. Als Künstler hatte er einen äußerst komplexen Werdegang: geschult in erster Linie an der Geschichte und an großen Vorbildern aus den europäischen Kulturmetropolen Venedig und Paris, hat er sich zu einem der wahrhaftigsten Zeugen unserer Zeit entwickelt, wenn es um die ewigen Widersprüche der menschlichen Existenz geht. Das gilt ganz besonders für die Werkgruppe „Wir sind nicht die letzten“, die ab 1970, in Erinnerung an seine Gefangenschaft im KZ Dachau entstanden ist. Den Anstoß dazu gaben Berichte aus dem Vietnamkrieg. So entdeckt er die Landschaften Dalmatiens, der Toskana und Umbriens – „Paysage italien“ (1972) – für seine Malerei, welche ebenso gezeigt werden wie ein „Interieur einer Kathedrale“ (1958). Ebenfalls zu sehen sind Gemälde aus seiner Cavallini-Serie, in welcher die Pferdedarstellungen zu einem Symbol der Freiheit und Menschlichkeit wurden.
Der slowenisch-italienische Maler und Grafiker Zoran Music wird am 12. Februar 1909 in Bukovica bei Görz im damaligen Österreich-Ungarn geboren. Thematisch behandelt er vorwiegend die karge Landschaften Dalmatiens und Italiens und als Gegensatz dazu Stadtszenen aus Paris und Venedig, hinzu treten Portraits und Alltagsszenen. Hervorzuheben ist besonders die Serie „Nous ne sommes pas les derniers“, die aus der Verarbeitung seiner Eindrücke aus dem Konzentrationslager Dachau entsteht. Music studiert von 1930 bis 1943 an der Akademie der Schönen Künste in Zagreb. Nach seinem Studium zieht er 1935 zunächst nach Spanien und Dalmatien, bevor er sich schließlich in Venedig niederlässt. Auf Grund seiner Mitgliedschaft in einer slowenischen Anti-Faschismusgruppe wird Music 1944 von den Nazis in das Konzentrationslager Dachau verschleppt, wo er bis Kriegsende festgehalten wird. In dieser Zeit schafft er um die 200 Zeichnungen, von denen jedoch nur 35 erhalten sind. Auf Grundlage dieser Zeichnungen entsteht im Jahr 1970 sein Werk „Nous ne sommes pas les derniers“ (Wir sind nicht die Letzten). Nach Kriegsende kehrt er nach Venedig zurück, wo er 1948 an der ersten Biennale nach dem Krieg teilnimmt. Es folgen weitere Teilnahmen an der Biennale in den Jahren 1950, 1954, 1956, 1982 und 1985. Auf der Biennale 1956 wird ihm der Gran Premio della grafica verliehen. Zudem nimmt Music an der documenta I (1955), der documenta II (1959) und der documenta VI (1977) in Kassel Teil. 1957 wird er mit dem Grafik-Preis der Biennale Ljubljana ausgezeichnet, im Jahr 1960 folgt der UNESCO-Preis. 1981 wird ihm der französische Titel Commandeur des Arts et des Lettres in Paris verliehen.
Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Alfred Kubin, wie auch Kunst der Zwischenkriegszeit standen von Beginn an im Mittelpunkt des Interesses. Durch die Teilnahme an internationalen Kunstmessen und die Präsentation bedeutender Künstler der Klassischen Moderne, wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Emil Nolde, Lyonel Feininger und Pablo Picasso hat sich W&K in den vergangenen 25 Jahren im Kunsthandel etabliert. 2013 schloss sich W&K mit der traditionsreichen Shepherd Gallery in New York zusammen und verwirklicht seitdem gemeinsame Ausstellungsprojekte. Drei Jahre später wurde die Galerie um einen weiteren Standort, diesmal in Wien, erweitert. Mit den barocken Räumlichkeiten des Palais Schönborn-Batthyány kam ein einzigartiger Ausstellungsraum hinzu, in dem W&K seither zeitgenössische Positionen und Kunst nach 1945 präsentiert. Innerhalb der 25 Jahre als Kunsthändler vermittelte W&K bedeutende Werke an namhafte Museen und Privatsammlungen weltweit. Im Rahmen von regelmäßigen Kooperationen und Leihgaben wurden Werke von W&K bereits bei mehr als 30 internationalen Museen und Sammlungen, wie beispielsweise der Albertina Wien, der Österreichischen Galerie Belvedere, der Fondation Louis Vuitton, dem Getty Museum in Los Angeles, der National Gallery London oder der Fundación Juan March ausgestellt.
W&K – Wienerroither & Kohlbacher
+43 1 533 99 77
Lui Wienerroither
Die Präsentation der Arbeiten von Zoran Music umfasst in ausgewählten Werken, das breite Spektrum seines Schaffens. Im Sinne der Spätimpressionisten ausgebildet, setzt seine Deportation 1944 ins KZ Dachau eine markante Zäsur in seinem Schaffen. Nach seiner Befreiung und anschließenden Rückkehr nach Venedig beginnt 1945 sein Malerdasein quasi von Neuem. Als Künstler hatte er einen äußerst komplexen Werdegang: geschult in erster Linie an der Geschichte und an großen Vorbildern aus den europäischen Kulturmetropolen Venedig und Paris, hat er sich zu einem der wahrhaftigsten Zeugen unserer Zeit entwickelt, wenn es um die ewigen Widersprüche der menschlichen Existenz geht. Das gilt ganz besonders für die Werkgruppe „Wir sind nicht die letzten“, die ab 1970, in Erinnerung an seine Gefangenschaft im KZ Dachau entstanden ist. Den Anstoß dazu gaben Berichte aus dem Vietnamkrieg. So entdeckt er die Landschaften Dalmatiens, der Toskana und Umbriens – „Paysage italien“ (1972) – für seine Malerei, welche ebenso gezeigt werden wie ein „Interieur einer Kathedrale“ (1958). Ebenfalls zu sehen sind Gemälde aus seiner Cavallini-Serie, in welcher die Pferdedarstellungen zu einem Symbol der Freiheit und Menschlichkeit wurden.
Der slowenisch-italienische Maler und Grafiker Zoran Music wird am 12. Februar 1909 in Bukovica bei Görz im damaligen Österreich-Ungarn geboren. Thematisch behandelt er vorwiegend die karge Landschaften Dalmatiens und Italiens und als Gegensatz dazu Stadtszenen aus Paris und Venedig, hinzu treten Portraits und Alltagsszenen. Hervorzuheben ist besonders die Serie „Nous ne sommes pas les derniers“, die aus der Verarbeitung seiner Eindrücke aus dem Konzentrationslager Dachau entsteht. Music studiert von 1930 bis 1943 an der Akademie der Schönen Künste in Zagreb. Nach seinem Studium zieht er 1935 zunächst nach Spanien und Dalmatien, bevor er sich schließlich in Venedig niederlässt. Auf Grund seiner Mitgliedschaft in einer slowenischen Anti-Faschismusgruppe wird Music 1944 von den Nazis in das Konzentrationslager Dachau verschleppt, wo er bis Kriegsende festgehalten wird. In dieser Zeit schafft er um die 200 Zeichnungen, von denen jedoch nur 35 erhalten sind. Auf Grundlage dieser Zeichnungen entsteht im Jahr 1970 sein Werk „Nous ne sommes pas les derniers“ (Wir sind nicht die Letzten). Nach Kriegsende kehrt er nach Venedig zurück, wo er 1948 an der ersten Biennale nach dem Krieg teilnimmt. Es folgen weitere Teilnahmen an der Biennale in den Jahren 1950, 1954, 1956, 1982 und 1985. Auf der Biennale 1956 wird ihm der Gran Premio della grafica verliehen. Zudem nimmt Music an der documenta I (1955), der documenta II (1959) und der documenta VI (1977) in Kassel Teil. 1957 wird er mit dem Grafik-Preis der Biennale Ljubljana ausgezeichnet, im Jahr 1960 folgt der UNESCO-Preis. 1981 wird ihm der französische Titel Commandeur des Arts et des Lettres in Paris verliehen.
Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Alfred Kubin, wie auch Kunst der Zwischenkriegszeit standen von Beginn an im Mittelpunkt des Interesses. Durch die Teilnahme an internationalen Kunstmessen und die Präsentation bedeutender Künstler der Klassischen Moderne, wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Emil Nolde, Lyonel Feininger und Pablo Picasso hat sich W&K in den vergangenen 25 Jahren im Kunsthandel etabliert. 2013 schloss sich W&K mit der traditionsreichen Shepherd Gallery in New York zusammen und verwirklicht seitdem gemeinsame Ausstellungsprojekte. Drei Jahre später wurde die Galerie um einen weiteren Standort, diesmal in Wien, erweitert. Mit den barocken Räumlichkeiten des Palais Schönborn-Batthyány kam ein einzigartiger Ausstellungsraum hinzu, in dem W&K seither zeitgenössische Positionen und Kunst nach 1945 präsentiert. Innerhalb der 25 Jahre als Kunsthändler vermittelte W&K bedeutende Werke an namhafte Museen und Privatsammlungen weltweit. Im Rahmen von regelmäßigen Kooperationen und Leihgaben wurden Werke von W&K bereits bei mehr als 30 internationalen Museen und Sammlungen, wie beispielsweise der Albertina Wien, der Österreichischen Galerie Belvedere, der Fondation Louis Vuitton, dem Getty Museum in Los Angeles, der National Gallery London oder der Fundación Juan March ausgestellt.
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